Stadtplatz – Neue Ortsmitte Marktoberdorf

Städtebaulicher Ideen- u. Realisierungswettbewerb 1987 - 1. Preis

Bauaufgabe
Planung und Realisierung der Neuen Ortsmitte Marktoberdorfs als Teil einer städtebaulichen Gesamtplanung.
- Stadtplatz mit angrenzenden Strassen / Fussgängerzone
- Marktplatz

Bauherr
Stadt Marktoberdorf

Bauzeit
1992 - 95
in 3 Bauabschnitten








Städtebauliche Voraussetzungen / Realisierung

Auf der Basis des Ideen- und Realisierungswettbewerbs wurde die Grundlage für eine Neustrukturierung der Ortsmitte Marktoberdorf geschaffen.
Ein der Bedeutung Marktoberdorfs als Kreisstadt entsprechender urbaner Charakter sollte die neue Mitte prägen, gleichzeitig in Maßstab und Proportion vermitteln zwischen der bestehenden heterogenen dörflichen und städtischen Struktur.
Die städtebauliche Idee beinhaltete das Schaffen einer „ruhigen Insel„ innerhalb des verkehrsreichen Straßendreiecks Meichelbeckstraße/Eberle-Kögl-Straße/Salzstraße.
Der Straßenraum an der Meichelbeckstraße wurde deshalb bis zur Frauenkapelle geschlossen, um den Innenraum als verkehrsberuhigte Zone mit Marktplatz und Stadtplatz neu definieren zu können.
Nach der Realisierung der 4 Hochbaumassnahmen – Städtische Tiefgarage, Pfarrheim, Wohn- und Geschäftshaus sowie Erweiterung der Brauereigaststätte wurde 1992 mit den Arbeiten begonnen.
Das Oberflächenmaterial besteht aus sägerauhem Granitgrossteinpflaster in gelb/grauer Färbung, mit rötlich/gelbem Klinker, zur Zonierung der Flächen.
Platzabfolgen mit unterschiedlichen Nutzungen – aktive Bereiche, ruhige Bereiche – in Verbindung mit Entkernung und Begrünung der Innenhöfe sollen das Zentrum aufwerten und beleben. Neue Wegeführungen und Passagen verknüpfen die Bereiche und binden aussenliegende Geschäftsstrassen mit ein.